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Das Fußballwunder von Bern

„Rahn schießt! – Tooooor! Tooooor! Tooooor! …“

Uraufführung: Schauspiel über die schönste Nebensache der Welt und ihre Helden von Dirk Schröter

Mittwoch, 03. März 2010    19:30 Uhr
Theaterbestuhlung
32,– € / 29,– € / 25,– € zzgl. Gebühren
Ticketinfo

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„Toooor! Toooor! Tor für Deutschland! Durch Linksschuss von Rahn aus 14 Metern! 3:2 für Deutschland, 5 Minuten vor dem Spielende!" - Im völlig verregneten Wankdorfstadion von Bern schreit Radiokommentator Herbert Zimmermann das Unfassliche ins Mikrofon. In Deutschland sind an diesem 4. Juli 1954 die Straßen wie leergefegt. Millionen in Ost und West sitzen gebannt vor ihren Radios und den wenigen Fernsehgeräten. Dann verkündet Zimmermann das Wunder: „Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!" Rein sportlich war das ein Riesenerfolg, denn die Ungarn galten als absoluter Titelfavorit. Aber es war mehr: Der Sieg wurde zum gesamtgesellschaftlichen Wunder.

Das Fußballwunder von Bern ist eine liebevolle Hommage an den unvergesslichen Siegestag des deutschen Fußballs und lässt den Mythos um den „Geist von Spiez" als Synonym für enge Kameradschaft wieder auferstehen. Es ist ein Stück deutscher Geschichte, ein Stück über die deutsche Geschichte und ein Stück über Helmut Rahn.
Rahns 60. Geburtstag im Herbst 1989: Rahn trifft sich mit alten Freunden in der Essener Kneipe, dem „Spökel" in Essen-Frohnhausen. Die Kneipe gehört in der zweiten Generation inzwischen den Geschwistern Ingrid und Mattes. Aber die Kneipe ist heute geschlossen, denn Rahn will keinen Trubel mehr um seine Person. Doch dann betritt ein junger Mann aus der Schweiz die Kneipe: Er sucht nach einem der Helden von Bern, nach seinem Helden: nach Helmut Rahn. Ist dieser junge Mann von der Presse? Er legnet es. Aber ist er für einen Fan nicht zu jung? Und warum weiß er so viel über die Helden von damals? Ahnt nur Ingrid, weshalb der junge Mann nach Essen gekommen ist?

Dann aber erzählt Rahn vom Fußball, von Bern und dem Geist von Spiez, von seinem schwierigen Verhältnis zu Herberger und einem amourösen Abenteuer mit dem Serviermädchen Heidi. Unterbrochen und ergänzt werden diese Passagen von Rückblenden ins Jahr 1954: Der junge Rahn, Fritz Walter und Sepp Herberger sind hier die zentralen Figuren. Szenen am Spielfeldrand, im Hotel und bei Pressekonferenzen wechseln mit den Rundfunkübertragungen der legendären Spiele in Basel und Bern.

Ein augenzwinkernder und nicht streng dokumentarischer Blick auf die Zeit des Fußball- und Wirtschaftswunders - und auf die immer noch schönste Nebensache der Welt! 

Produktion: Tournee-Theater Thespiskarren in Co-Produktion mit dem Theater im Rathaus Essen 

 



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