Die Augsburger Allgemeine über: Water & Sound Festival

So still war es im Parktheater lange nicht: Ganavya und Laura Misch in Augsburg

Ein einsamer Tropfen fällt durch einen Kegel blauen Lichts, von der Bühnendecke in eine Art Elektro-Magie-Gefäß, das den Aufprall klingen lässt, als würden am Ende einer gigantischen Höhle zwei Becken aneinander geschlagen werden. Über gebrochenen Akkorden baut sich ein Song Schicht für Schicht auf, Elemente wie eine Handvoll halliger Saxofontöne, Woodblocks oder eine angedeutete Gesangslinie tauchen auf und verschwinden gleich wieder, bis alle Teile in dichten Trip-Hop-Beats zusammenfallen und von einem Streichquartett zum Leuchten gebracht werden, das die Atmosphäre einfängt und um ein Vielfaches intensiviert.
 
Foto: Fabian Schreyer / Stadt Augsburg